Mittwoch, 16 Januar 2019 13:32

Intervallfasten, der Start

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Bei meinem letzten Infoabend im familienforum edith stein in Neuss und beim Start des Kurses Intervallfasen- ein Weg zum Wohlfühlgewicht, gab es zuerst ein paar allgemeine Grundlagen.
Fasten und Hungerphasen waren früher normal, wir fasten zum Beispiel heute noch wenn wir  

  • schlafen
  • krank sind
  • aus religiösen Gründen
  • Tiere während des Winterschlafs, beim Brüten oder während die Zugvögel fliegen

 

Viele fasten zum Beispiel auch ganz bewusst eine gewisse Zeit lang, hierfür eignet sich das Buchinger- oder Basenfasten. Diese Kuren werden meistens im Frühjahr durchgeführt.
Das Intervallfasten stellt dagegen eine Möglichkeit dar seine Ernährung dauerhaft umzustellen. Jeder kann beim Intervallfasten aus verschiedene Fastenarten auswählen:

16/8

 => 16 Stunden fasten und ein 8 Stunden Essintervall

5:2

=> 5 Tage normal essen und an zwei Tagen die Kalorien auf 800 kcal reduzieren

1-2 Tage       

 komplett fasten

 

Die positiven Auswirkungen des Fastens und auch des Intervallfastens sind aus meiner Sicht sehr gut:

  • Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerte (LDL) können sich normalisieren 
  • Autoimmunerkrankungen können sich beruhigen: Hashimoto, MS, Rheuma, Allergien
  • Übergewicht wird abgebaut
  • Autophagie findet in den Zellen statt
  • es aktiviert Selbstheilungskräfte
  • es wirkt als gutes Probiotikum für die Darmbakterien
  • achtsames Essen und erkennen von „richtigem“ Hunger werden wieder trainiert
  • kein Jojo-Effekt
  • Muskelmasse bleibt erhalten
  • Stimmung und Konzentration verbessern sich
  • kann langfristig durchgeführt werden, es handelt sich eher um eine Ernährungsumstellung

 

Die Durchführung des Intervallfastens wurde auch schon recht oft und in diversen Foren beschrieben, hier noch einmal die Kurzanleitung:

  • Zeitfenster für sich festlegen und dabei Essgewohnheiten beachten, wann habe ich keinen Hunger?
  • während der Fastenzeit nur trinken (Wasser, ungesüssten Tee, schwarzen Kaffee, Matetee),
  • 3 Mahlzeiten pro Tag
    • gut sattessen, bis zu einem angenehmes Gefühl
    • langsam und gut kauen, erst nach 15 min merkt man, dass man satt ist
  • Esspausen während der Mahlzeiten einhalten, mindestens 4 Stunden
  • bei Hungergefühlen etwas trinken und nicht nur ans Essen denken

Das tolle am Intervallfasten ist, dass man nicht an Vorgaben gebunden ist, es keine Diätvorgaben gibt und man beim Essen seine Freiheiten hat.

Neben diesen einfachen ersten Schritten, gibt es natürlich noch weitere Einflüsse die an der Gewichtsschraube drehen und dafür verantwortlich sein können, dass es mit dem Intervallfasten nicht so wie gewünscht funktioniert oder man irgendwann auf einem Gewichtsplateau hängen bleibt. Diese verschiedenen Einflüsse werden während des aktuellen IF-Kurses angesprochen. Als Fastenintervall "meiner" Gruppe streben wir eine Fastenphase von 16 Stunden an (16/8).

 

In unserer ersten Woche wurden zuerst die Grundlagen und das strategische Vorgehen für die kommenden 7 Wochen besprochen. Jeder kann selbst seine Fasten- und Essensphase festlegen, so wie es am besten in den eigenen Tagesrhytmus passt. Im Anschluß an die allgemeinen Dinge, ging es dann direkt in die Tiefe und es gab Informationen zum Thema Insulin und Blutzuckerspiegel und wie man darauf Einfluss nehmen kann. Das Thema Ernährung war noch nicht das Hauptthema an diesem Abend, obwohl es natürlich immer wieder mit einfloss, und so habe ich unter den Rezepten im Blog  noch dieses schöne Winterrezept abgespeichert.

Wie oben schon geschrieben, werden wir innerhalb des Kurses in den nächsten Woche noch viele hochinteressante Dinge erfahren, die in unserem Körper so ganz nebenbei ablaufen und uns beeinflussen. Ich freue mich auf die Zeit.

Wer mehr über den Kurs erfahren möchte, oder auch daran teilnehmen möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen. Im Laufe des Jahres wird dieses Kursprogramm bestimmt noch einmal von mir angeboten.

Herzliche Grüße
Barbara

 

Linsen mit Rosenkohl aus der Pfanne

Zutaten für 2 Portionen

6 getrocknete Tomaten 

2 EL Rosinen

60 ml Weißwein

400 g Rosenkohl

Salz, Pfeffer (Mühte)

100 g Berglinsen

2 EL Öl

1 TL Honig 

1 TL geriebener Meerrettich (frisch oder Glas) 

1 EL Balsamico Essig

eventuell glatte Petersilie

 

Tomaten in Streifen schneiden und mit den Rosinen im Wein einweichen. Rosenkohl putzen, naschen und in kochendem Salzwasser zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten bissfest garen, abgießen und etwas abkühlen lassen.

Während der Rosenkohl kocht, die Linsen separat in kochendem Wasser ca. 15 Minuten garen (erst später salzen). Tomatenmix durch ein Sieb abgießen, den Wein dabei auffangen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Rosenkohl darin ca. 4 Minuten kräftig anbraten. Tomaten und Rosinen ca. 1 Minute mitbraten und mit Weinsud ablöschen. Linsen untermischen.

Mit Honig, Meerrettich, Essig und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit Petersilie garnieren.

Quelle: in Anlehnung an "Low carb, das Goldene von GU", GU-Verlag, 2. Auflage 2018
Bild: Pixabay von Rita E

Gelesen 19945 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Januar 2019 13:52

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